Härte
Rosa von Praunheims Film "Härte" erzählt die wahre Geschichte von Andreas Marquardt.
Der ehemalige Karatechampion war zwei Jahrzehnte lang ein brutaler Zuhälter, verbüßte acht Jahre im Knast.
Erst durch eine Therapie konnte er seinen jahrelangen Missbrauch als Kind durch seine Mutter aufarbeiten.
2006 schrieb er ein Buch über sein Leben, dass jetzt als Verfilmung vorliegt.
Mittlerweile arbeitet Marquardt als Kampfsporttrainer für Jugendliche und organisiert Charity-Veranstaltungen für missbrauchte Kinder.
Erzählt wird Marquardts Geschichte von ihm und seiner Freundin Marion, die jahrelang als eine von vielen für ihn auf den Strich ging und als Einzige bis heute zu ihm hält.
Dieser Film tut weh. Er zeigt Gewalt, die nicht mit Fäusten verübt wird. Es ist eine subtilere, aber nicht weniger grausame Grenzüberschreitung, vor der niemand gefeit ist.
Nicht einmal – oder gerade nicht – in dem vermeintlichen Schutzraum Familie, wo mit der Geburt eines Kindes ein klares Machtverhältnis entsteht, das allzuleicht missbraucht werden kann und wird.
Rosa von Praunheim erzählt in „Härte“ von einem solchen Jungen, dessen Eltern ihn für ihre Bedürfnisse oder Perversitäten benutzen.
Härte - erzählt die Lebensgeschichte des einstigen Berliner Zuhälters Andreas Marquardt. In dessen Leben war nicht der brutale Vater der wahre Seelenzerstörer.
Es war die Mutter, die ihren Sohn vom sechsten Lebensjahr an zum persönlichen Sexsklaven heranzieht.
Erst langsam, mit kleinen Zärtlichkeiten, Streicheleinheiten, die der Junge anfangs gern über sich ergehen lässt.
Wie soll es ein Sechsjähriger auch besser wissen? Mit den Jahren wird die Mutter deutlicher, werden die Wünsche direkter, bis der Zwölfjährige zum Liebhaber wird. Er schämt sich, doch die Mutter droht: „Dein Schwanz gehört mir!“
- Eingetragen
- 15.04.2017
- Kinostart
- nicht angegeben
- Größe
- 4,16 GB
- Kategorie
- Movies — DVD-R
- Passwort
- 2017.SteinharT.2017

