Evil Dead Burn
Bad Apples
Arachnid
Toy Story 5
The Invite
Tenzing
Finding Emily
Bitteres Fest
Practical Magic 2 Zauberhafte Schwestern
Sommer auf Asphalt
Power Ballad Der Song meines Lebens
The Furious
Minions und Monster
Piano Tuner
Die reichste Frau der Welt
Die Camino Therapie Finde deinen Weg
Spider-Man Brand New Day
Insidious Out of The Further
Movies / DVD-R

Außer Atem - Arthaus Collection

Außer Atem - Arthaus Collection
DE

Jean-Luc Godards revolutionär inszenierte traurige Nouvelle-Vague-Liebesgeschichte des Pariser Kleinganoven Michel und der amerikanischen Studentin Patricia.
amazon.de





Inhalt
Michel Poiccard (Jean Paul Belmondo) stiehlt in Marseille ein Auto, um auf dem schnellsten Weg nach Paris zu gelangen. Im Handschuhfach des gestohlenen Wagens findet er einen Revolver, mit dem er bei einer Straßenkontrolle einen Polizisten erschießt. In Paris sucht er Unterschlupf bei der Amerikanerin Patricia (Jean Seberg), die dort als Journalistin arbeitet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Affaire. Doch die Polizei ist Michel auf den Fersen...





DVD-Info
Originaltitel: À bout de souffle | Breathless (Frankreich 1960)
Genre: Drama, Krimi, Romanze
Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Van Doude
Regisseur(e): Jean-Luc Godard
Komponist: Martial Solal
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: STUDIOCANAL
Erscheinungstermin: 12. Oktober 2007
Produktionsjahr: 2001
Premierendatum: 05. Juli 1960 (Deutschland)
Spieldauer: 86 Minuten
DVD-5
[url='http://www.imdb.de/title/tt0053472/']IMDb 7,9/10[/url]





Kritiken
Godards längst zum Klassiker gewordener Erstlingsfilm ist eine Huldigung an Humphrey Bogart und die ‚B-Filme‘ Hollywoods. Er erzählt von dem kleinen Ganoven Michel Poiccard, der schließlich von seiner Geliebten Patricia an die Polizei verraten wird. Im Mittelpunkt steht dabei bereits der Tod, ein Lieblingsthema Godards. Der Film wimmelt von inszenatorischen Regelverstößen, die man damals der Unerfahrenheit des Anfängers zuschrieb und erst später als raffinierte Absicht erkannte, einerseits den Artefaktcharakter des Films hervorzuheben, andererseits das amerikanische Ideal der ‚unsichtbaren‘ Regie zu torpedieren.
[wikipedia.org]





Auszeichnungen
1960: Silberner Bär auf der Berlinale 1960 für die Beste Regie
1960: Prix Jean Vigo
1961: Syndicat Français de la Critique de Cinéma − Bester Film
1961: Étoile de Cristal − Bester Darsteller (Jean-Paul Belmondo)
1962: British Film Academy Award − Nominierung in der Kategorie Beste ausländische Darstellerin (Jean Seberg)





Hintergrundinfo
Der Film war von Godard als Hommage an den amerikanischen Film noir mit klassischen Ikonen wie Humphrey Bogart gedacht; Michel betrachtet in einer Szene auch eine Fotografie des Idols im Schaufenster eines Kinos. Aus der Hommage wird ein ironischer Abgesang auf das klassische Genre und den klassischen Gangstertypus: Michel imitiert Gesten Bogarts und ist im Gegensatz zu diesem, der in seinen Rollen – wie beispielsweise in Die Spur des Falken – stets der Gewinner ist, ein Verlierertyp; wird sogar am Ende von Patricia, die sich beweisen will, dass sie ihn gar nicht liebt, verraten. Schon zu Beginn des Films richtet er an den Zuschauer die Frage nach seinem bevorzugten Urlaubsziel, sagt ihm dann: „Sie können mich mal!“ Einer Identifizierung des Zuschauers mit Michel wird also gegengesteuert (hierzu ein Verweis auf das epische Theater Bertolt Brechts, bei dem diese Vermeidung einer Identifikation mit den Protagonisten eine große Rolle spielt). Das Ende des Films treibt die Ironie bzw. Parodie auf die Spitze: Als Michel bereits niedergeschossen am Boden liegt und stirbt, zieht er abermals Grimassen. Auf seine letzten Worte an die Amerikanerin Patricia, sie sei wirklich zum Kotzen, stellt sie in die Kamera blickend die Frage: „Was heißt das, kotzen?“. In der französischen Originalfassung sagt er jedoch "C'est vraiment dégueulasse" (Das ist wirklich ekelhaft / zum Kotzen), was von einem Polizisten, auf Patricias Nachfragen, falsch als "Vous êtes vraiment une dégueulasse" (Sie sind wirklich ein Ekel / zum Kotzen) wiedergegeben wird.

Der Film knüpft mit Aussagen Patricias wie z.B. „Ich weiß nicht, ob ich unglücklich bin, weil ich nicht frei bin, oder ob ich nicht frei bin, weil ich unglücklich bin“ oder der Frage an Michel, wie er sich zwischen Leiden oder Nichts entscheiden würde, auch einen Bezug zum damals sehr populären Existenzialismus. Michel entscheidet sich für das Nichts, denn Leiden sei ein Kompromiss und er will Alles oder Nichts. Ansonsten geht er jedoch auf Patricias Fragen (auch zu einem Bild, das sie neu aufgehängt hat) nicht ein und es wird deutlich, dass sie, eine Studentin, und er, ein kleiner Gangster, nicht zusammenpassen.





Unterstützt euch bitte gegenseitig und behaltet
das File auch eine Weile im Share. Danke!

Eingetragen
23.06.2012
Kinostart
nicht angegeben
Größe
3,57 GB
Kategorie
Movies — DVD-R
Passwort
–
AirVPNVoller P2P- und eMule-Support, ab 2,75€ im MonatAnzeige
Neues Design · zum alten Design