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Movies / DVD-R

Das Apartment

Das Apartment
DE

Eine der schärfsten, bittersten und erfolgreichsten Billy-Wilder-Komödien: eine böse Satire auf Geschäftsmoral und Duckmäusertum, hervorragend gespielt und bis zur Groteske zugespitzt.
wikipedia.org





Inhalt
Der kleine Angestellte C.C. „Bud“ Baxter (Jack Lemmon) hält den Schlüssel für den beruflichen Aufstieg in den Händen. Es ist der Schlüssel zu seinem Apartment, das er seinen Chefs als Liebesnest zur Verfügung stellt. Für diese „Leistung“ wird er regelmäßig befördert. Ein großer Sprung auf der Karriereleiter winkt ihm, als er dem obersten Boss J. D. Sheldrake (Fred MacMurry) sein Apartment für ein Rendezvous mit der Fahrstuhlfahrerin Fran Kubelik (Shirley MacLaine) leiht. Doch als er Fran an diesem Abend mit einer Überdosis Schlaftabletten findet, gerät der Kriecher in Gewissensnöte, denn Fran ist seine heimliche große Liebe. Konfrontiert mit den zynischen Machenschaften seines Chefs trifft Baxter eine folgenschwere Entscheidung.





DVD-Info
Originaltitel: The Apartment (USA 1960)
Genre: Komödie
Darsteller: Shirley MacLaine, Jack Lemmon, Ray Walston
Regisseur(e): Billy Wilder
Komponist: Adolph Deutsch
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Niederländisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Erscheinungstermin: 19. März 2007
Produktionsjahr: 2001
Premierendatum: 16. September 1960 (Bundesrepublik Deutschland)
Spieldauer: 119 Minuten
DVD-9
[url='http://www.imdb.de/title/tt0053604/']IMDb 8,4/10[/url]





Kritiken
Das Appartement" erinnert mich irgendwie an Filme wie "Ist das Leben nicht schön?" oder auch "Die Reifeprüfung". Unkomplizierte Filme, die dann doch das gewisse Etwas haben. Diese Filmperle hat dieses gewisse Etwas auch. Jack Lemmon spielt so unverschämt gut, dass es einfach nur Freude macht ihm zuzusehen. Zumal es sich hier auch um einen "Pechvogel" handelt, der sich zwar langsam auf der Karrierleiter hocharbeitet, abseits des Berufes aber so gut wie nichts hat. Auf der anderen Seite steht die bezaubernde Shirley MacLaine, die sich mit ihrem Job zufriedengibt, leider aber immer an den falschen Mann gerät. Biede scheinen wie für einenander geschaffen, doch irgendwie driften die beiden wieder zunächst auseinander. Das wirklich tolle ist, dass Billy Wilder es gekonnt schafft die Personen zu charakterisieren. Die an sich schon einfallsreiche Geschichte hat aber auch sogar tragische Momente. Der Schwarzweiß-Stil steht dem Film unheimlich gut. Alle Orte wurden gut ausgewählt, allgemein wird eine sehr glaubhafte Atmosphäre vermittel, obwohl das meiste in Studios entstanden ist. Begleitet wird dieser Filmklassiker von schöner ruhiger Musik und einem gelugenen Themesong. "Das Appartement" ist eine herrliche Komödie, die einen sogar so viele Jahre später noch unterhalten kann. Evergreen und toller Filmklassiker von Billy Wilder, den ich sogar noch einen tick besser finde als Manche Mögens Heiß.
[filmstarts.de]





Auszeichnungen
Academy Awards

Bei der Oscarverleihung am 17. April 1961 war der Film in fünf Kategorien erfolgreich:

Oscar für das beste Szenenbild an Alexandre Trauner und Edward G. Boyle
Oscar für die beste Regie an Billy Wilder
Oscar für den besten Schnitt an Daniel Mandel
Oscar für den besten Film an Billy Wilder
Oscar für die beste Vorlage, Geschichte und Drehbuch an Billy Wilder und I.A.L. Diamond
Fünf weitere Oscar-Nominierung gab es für Jack Lemmon als besten Hauptdarsteller, Shirley MacLaine als beste Hauptdarstellerin, Jack Kruschen als besten Nebendarsteller sowie für die beste Kamera in einem Schwarz-Weiß-Film und für den besten Ton.

Golden Globes

Bei der 18. Verleihung der Golden Globe Awards war der Film in drei Kategorien erfolgreich:

Golden Globe für den besten Film (Komödie)
Golden Globe für den besten Schauspieler an Jack Lemmon
Golden Globe für die beste Schauspielerin an Shirley MacLaine

British Film Academy Award

1961: British Film Academy Award für den besten Film an Billy Wilder
1961: British Film Academy Award für den besten (ausländischen) Schauspieler an Jack Lemmon
1961: British Film Academy Award für die beste (ausländische) Schauspielerin an Shirley MacLaine

Cinema Writers Circle Awards, Spanien

1964: CEC Award für den besten Film

Directors Guild of America

1961: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit an Billy Wilder und Hal W. Polaire (Regie-Assistent)

Laurel Awards

1961: Golden Laurel für beste Schauspielerin (Drama) an Shirley MacLaine
1961: Golden Laurel für die beste Komödie
1961: Golden Laurel für den besten Schauspieler (Komödie) an Jack Lemmon

New York Film Critics Circle Awards

1960: NYFCC Award für den besten Regisseur an Billy Wilder,

gemeinsam mit Jack Cardiff für Sons and Lovers (1960)

1960: NYFCC Award für den besten Film,

gemeinsam mit Jack Cardiff für Sons and Lovers (1960)

1960: NYFCC Award für das beste Drehbuch an Billy Wilder und I.A.L. Diamond

Filmfestspiele von Venedig

1960: Coppa Volpi für die beste Schauspielerin an Shirley MacLaine

Writers Guild of America

1961: WGA Award für die bestgeschriebene amerikanische Komödie an Billy Wilder und I.A.L. Diamond

Spätere Auszeichnungen vom renommierten American Film Institute

1998 erreichte der Film Platz 93 in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten. 2007 verbesserte sich der Film auf Rang 80.
Der Film wurde in der Liste der 100 besten Komödien aller Zeiten auf Rang 20 gewählt.
In der Liste der 100 besten Liebesfilme aller Zeiten belegt der Film Platz 62.





Hintergrundinfo
Die Szene in dem riesigen Großraumbüro zu Beginn des Films ist optisch eine Reverenz an King Vidors Stummfilm Ein Mensch der Masse.Für die Szenen in diesem Büro wurden die hinteren Reihen mit kleinwüchsigen Akteuren besetzt, sowie speziell entworfenes Mobiliar verwendet. Gedreht wurde in einem Studio der Goldwyn-Produktion in Hollywood. Für das Szenenbild des Films bekam Alexandre Trauner 1961 den Oscar für das beste Szenenbild.

Wilder kam die Idee zu diesem Film, nachdem er den Film Begegnung (1945) gesehen hatte und sich fragte, wie wohl die Zwangslage des Menschen aussähe, der anderen Pärchen seine Wohnung verleihe. Shirley MacLaine bekam zunächst nur die ersten vierzig Seiten des Drehbuchs zu sehen, weil Wilder nicht wollte, dass sie zu früh den Ausgang der Geschichte kenne. Sie nahm an, dass das Drehbuch noch nicht fertig sei.

Obwohl Adolph Deutsch für die Musik zuständig war, stammt das populäre Hauptthema Theme From ‘The Apartment’ (Original The Jealous Lover (1949)) von dem britischen Komponisten Charles Williams.

Die Weihnachtsparty im Büro wurde am 23. Dezember 1959 gefilmt, damit alle in der richtigen Stimmung waren. Wilder benötigte für die Szenen meistens nur eine einzige Einstellung.

Das Drehbuch von Wilder und Diamond diente später als Grundlage für das Musical Promises, Promises von Neil Simon (Buch), Burt Bacharach (Musik) und Hal David (Liedertexte). Es wurde zunächst am Broadway von David Merrick produziert. Die deutsche Übertragung von Werner Wollenberger (Dialoge) und Charly Nießen (Liedertexte) wurde 1977 unter dem Titel Das Appartement veröffentlicht.

Das Appartement war bis Schindlers Liste (1993) der letzte Schwarzweißfilm, der in der Kategorie „Bester Film“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Für Wilder war es der Gipfel seines Erfolges. Er gehört zu den wenigen Personen, die für einen einzigen Film gleich drei persönliche Oscars bekommen haben, da er sowohl als Regisseur in der Kategorie „Beste Regie“, als Produzent in der Kategorie „Bester Film“ als auch als Drehbuchautor in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ ausgezeichnet wurde. Nur sieben Regisseuren ist das bislang gelungen





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Eingetragen
16.06.2012
Kinostart
nicht angegeben
Größe
7,05 GB
Kategorie
Movies — DVD-R
Passwort
–
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