Der Meister der ausschweifenden Überschriften und schreiend komischen Alltagsgeschichten Jochen Malmsheimer hat ein neues Programm.
"Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlagen" nennt er sein wortgewaltiges Werk.
Getreu seinem Motto "Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch" belebt er mit der ihm eigenen Poesie, Komik und Absurdität.
Immer im Kampf gegen die allgemein sich verbreitende Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle oder die Kackbratzendurchseuchung, die Jochen Malmsheimer all überall feststellt und denen er sich mit den Waffen von Geist, Witz, Verstand und Geschmack entgegenstellt.
Machen wir uns doch nichts vor, Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je!
Die gefühlte Arschlochdichte, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun läßt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen.
Und dort im Freiland zeltet Jochen Malmsheimer, bereit, sich diesem geradezu enzephalen Unsinn, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime, in den Weg zu stellen.