Atomix Virtual DJ Pro Infinity,
nun, da wäre zunächst einmal die Sandboxing-Funktion zu nennen, die es erlaubt, einen kompletten Übergang nur auf dem Kopfhörer vorzuhören, ohne dass das Publikum etwas davon mitbekommt. Dann folgt der weiterentwickelte Grid-Sampler, der nun hinsichtlich der Anzahl der Dateien nicht mehr limitiert ist, Videos und Sound-Samples ohne Längenbeschränkung verarbeiten kann sowie Farbzuweisungen und Remix-Points erlaubt.
Ebenso wurde der Browser mit einer flexibleren Zonenaufteilung bedacht, dazu mit Filtergruppen und neuen Funktionen aufgewertet und es halten einige nützliche Editoren Einzug, zum Beispiel ein Track-Cleaner, dazu Video-, BPM-, Tag- und Sample-Editoren, ein Automix-Fenster im Stile einer Timeline und der „mächtige“ POI-Editor.
Dazu gesellen sich noch einige kleine Tweaks über und unter der Haube, wie das längst überfällige Skin-Resizing, individuell belegbare Buttons, neue MIDI-Controller mit Remapping-Option, farbige Wellenformen und, und, und ...
Nicht zuletzt hat man auch vor der Effektabteilung und der Sound-Engine nicht haltgemacht und alle internen Audiokomponenten, beispielsweise für das Pitching/Stretching, den Limiter, die Equalizer oder die Filter „umgeschrieben“.
Tag Editor
Ein umfangreicher ID3-Tag-Editor, der das Verändern diverser Titel-Informationen, das Anlegen von Gruppen und indizierten Feldern sowie Farbzuweisungen und Sterne-Rating erlaubt.
BPM Editor
Das „Beatgrid“ dient als Grundlage zur Taktsynchronisation. Im BPM-Editor lassen sich Tempo und „Taktraster“ des Musiktitels mit recht rudimentärer Visualisierung anlegen und verschieben, aber keinesfalls so „tweaken“, wie man es von den Platzhirschen kennt. Virtual DJ übernimmt bei der Ermittlung der Songgeschwindigkeit den BPM-Wert des längsten Parts mit konstantem Tempo. Gibt es in einem Musikstück unterschiedliche Geschwindigkeiten, ist es möglich, diese Etappen mittels Marker zu kennzeichnen.
Video-Editor
Im Videoeditor können Bewegtbild-Dateien mit Texteffekten belegt werden, wobei letzte nicht nur in Schriftart, Größe, Rahmen und Schatten definiert und mit Anfassern gestreckt/gestaucht werden dürfen, sondern optional auch mit Moving-FX belegt werden können, beispielsweise Zoom, Shake, Rotation oder Strobe. Ideal, um IDs oder „Motivations” einzublenden „DJ Roxxstar – in the Mix“, „Hands up in the Air!“, „gleich ... Damenwahl“ ...
POI-Editor
In VDJ 8 gibt es die Typen „Hotcue“, „Saved Loop“, „Beatgrid Anchor“, „Automix-Point“ (Full, Fade, Cut) und „Action“, wo Skriptmakros ausgeführt werden können, wie etwa „Sampler 4 play“ „video transition 1000 ms“, dazu Deck- und/oder Audio-Controls sowie das Setzen und Auslesen von Variablen.
Track Cleaner
Im Track-Cleaner lassen sich ausgewählte Bereiche eines Titels entfernen bzw. „zensieren“ (rückwärtslaufen) oder durch Wiederholungen in die Läge ziehen. „Explicit Lyrics“ ausblenden, beispielsweise. Ist der Edit fertiggestellt, wird er einfach unter einem anderen Namen gespeichert und kann dann ins Deck geladen werden.
Und noch Vieles mehr....